Spendensammler-Nervensägen: Neue Satire-Perlen aus dem Internet (Post vom 9.9.2016)

von kevinbrutschin

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Da man bei meinem Blog sonst noch ein Magengeschwür bekommt vor Ärger, hier wieder mal was zum Lachen bzgl. den Wohltätigkeits-Strassenräubern, die wie vielleicht schon bemerkt sogar noch immer aufdringlicher und aggressiver werden (da immer weniger Leute mitmachen und die Kritik an ihnen ständig wächst), was die Negativspirale nur noch beschleunigt. Eine ganze Cartoon-Sammlung zu den Spendenclowns findet sich übrigens auf http://www.cartoonstock.com (Suchwort: „chugger“).

 

Here’s what really happens when you ignore an Irish ‘chugger’

Witziges Video (Achtung: Richtig englisch-schwarzer Humor! 😉): Das passiert, wenn Du in Irland einen Wohltätigkeits-Strassenräuber ignorierst

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„Spendensammler können ganz schön aufdringlich sein!“

 

Und jetzt aber noch meine eigene, nicht ganz Ernst gemeinte Hitliste, wie du auf Spendensammelnde auf der Strasse reagieren solltest (ein paar Antworten habe ich von Leuten gehört, die das tatsächlich so machen):

  1. Zeige dich interessiert, fülle Formular bereitwillig aus, kündige dann aber deine Mitgliedschaft am Abend gleich wieder. Nichts ist frustrierender für Sammelnde (und für Hilfswerke).
  2. Zeige dich interessiert, fülle Formular bereitwillig aus, aber mit der Adresse von Corris- oder Hilfsorganisationsmitarbeitenden.
  3. Gegenfrage „Darf ich für dich beten?“ stellen (bzw. Freikirchenmitglied imitieren). Abschreckungchance: SEHR gut
  4. Falls du richtiges Freikirchenmitglied bist: Gegenfrage „Darf ich für dich beten?“ stellen, allerdings Ernst gemeint, denn solche Spendensammelnde brauchen wirklich Hilfe.
  5. Gegenfrage „Bist du von einer Sammelfirma wie z.B. Corris?“ stellen. Bei einem „Ja“ wortlos abdüsen. 
  6. Gegenfrage „Bis du von einer Sammelfirma wie z.B. Corris?“ stellen (momentan sammeln in der Schweiz meines Wissens nur Greenpeace und Save the children selbst).  Bei einem „Nein“ antworten: „Mit Lügnern spreche ich nicht.“
  7. Gegenfrage „Bist du selbst auch Mitglied bei dieser Hilfsorganisation?“ stellen. Bei einem „Nein“ (kommt nur bei seltenen, EHRLICHEN Sammelnden vor) hat sich die Sache von selbst erledigt.
  8. Gegenfrage „Bist du selbst auch Mitglied bei dieser Hilfsorganisation?“ stellen. Bei einem „Ja“ antworten: „Mit jemandem, der so blöd ist, und zwei Jahresspenden an eine Sammelfirma zahlt, rede ich schon gar nicht.“  
  9. Erklären: „Dein Boss (Corris-Besitzer Gerhard Friesacher) ist mit Spendengeld Multimillionär geworden und arbeitet nur noch drei bis vier Tage in der Woche. Die zweite Wochenhälfte verbringt er jeweils im trauten Heim in Österreich. Da behalte ich mein Geld lieber.“
  10. Erklären: „Ich habe schon mehrmals das Gerücht vernommen, dass dein Boss (Corris-Geschäftsführer Baldwin Bakker) sich mit Spendengeld einen heissen Schlitten gekauft hat (Ferrari oder Maserati) und/oder auch eine hübsche Oldtimer-Sammlung finanziert. Ich weiss zwar nicht, ob das stimmt, aber es gibt mir jedenfalls genug zu bedenken, um nicht mitzumachen.“

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