GB: Unicef & Save the children der Fahrlässigkeit bezichtigt bzgl. beauftragter Spendenfirma mit Schwerkriminellen als Haustürsammler (24.11.2016)

von kevinbrutschin

The Sun, 24 November 2016:

Stand and deliver . . . watchdog praises Sun probe for exposing criminal activity

Juli-Aufdeckungen der „Sun“, nun beurteilt durch den „Fundraising Regulator“ 

 

Die neue Hilfsorganisationskontrollstelle, der „Fundraising Regulator“, erhebt schwere Vorwürfe gegen Unicef, Save the children und fünf weitere Hilfsorganisationen. Die Kontrollstelle wurde von der englischen Regierung speziell dafür geschaffen, das ausgeartete Spendenwesen im NGO-Sektor wieder in geordnete Bahnen zu lenken (Kommentar des Blogbetreibers: Naja, wäre i.d.S. langsam Zeit für ein Verbot der Zusammenarbeit von Hilfsorganisationen mit Fundraisingfirmen). Die Face-to-Face Fundraisingagentur „Neet Feet“ hatte Schwerkriminelle als Hausierer eingesetzt, die teilweise sogar als Trainer von neuen Spendensammelnden eingesetzt wurden – und diese jeweils auf unsichere Senioren und Seniorinnen hetzten, die einfacher zum Spenden herumzukriegen sind (siehe auch Schlagzeilen von Ende letztem Jahr gegen die im deutschen Stuttgart gegründete „Ur-Haustürsammelfirma“ Wesser – die auch in der Schweiz die ersten Sammlungen dieser Art fürs Schweizerische Rote Kreuz durchführte). Die Neet Feet-Story erschien zwar bereits im Juli diesen Jahres. Aber die Untersuchungen des Falles durch die Kontrollstelle wurden erst jetzt abgeschlossen und bzgl. der Verantwortung der NGOs, welche die Agentur beauftragt hatten, beurteilt. Ausser einer Hilfsorganisation, so der Fundraising Regulator, hätten alle NGOs ihre Sorgfaltspflicht nicht wahrgenommen. Die Sammelfirma wurde inzwischen aufgelöst.

 

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