DE: Spendensammelnde beklagen wiederholt schlechte Arbeitsbedingungen bei NGO-Sammelfirma (25.5.2017)

von kevinbrutschin

Bildergebnis für spendensammler

Hello again, Angeber, dich hab ich doch erst gerade gesehen?

 

Alles wie gehabt. Diesmal die „Hessenschau“ mit zwei Beiträgen. Im Zweiten: Spendensammelnde kritisieren wieder einmal (http://www.taz.de/!5034556/) schlechte Arbeitsbedingungen. Und auch der kritisierte Arbeitgeber ist ein altbekannter: Die Fundraisingfirma DialogDirect, die unter anderem für den WWF und World Vision im Einsatz steht. Auch die Vorwürfe hat man schon zigmal gehört, einfach den neuen Umständen entsprechend: „DialogDirect würde Studenten länger als die vereinbarten acht Stunden pro Tag arbeiten lassen. Und: Wer sein Soll nicht erfüllt, werde gebeten zu gehen.“

Ein Student schildert einen Einsatz in Augsburg, wo von 10 – 23 Uhr habe gearbeitet werden müssen. Die Überstunden: unvergütet.

Eine etwa interessantere Info: Die immer tieferen Minimalanforderungen (wobei diese gar nicht gross vom Tagesdurchschnitt entfernt sind) von DialogDirect. Noch lediglich „zwölf Förderer muss ein Werber in seiner ersten Arbeitswoche“ gewinnen, falls ihm nicht die Kündigung nahegelegt werden soll. Zwölf Förderer! Lachhaft. Das macht also weniger als zweieinhalb Abschlüsse pro Tag. Vor 20 Jahren erreichten Sammelnde locker einen 7-ner oder 8-er Schnitt (das war der damalige, generelle Tagesschnitt). Das System rentiert gar nicht mehr. HÖRT ENDLICH AUF! Hallo, soll ich es nochmal wiederholen: HILFSVERBÄNDE: A-U-F-H-Ö-R-E-N MIT DEM BLÖDSINN!

 

Advertisements