CH: Neuer K-Tipp-Beitrag zu Corris, Wesser & Co. (Strassen- & Haustürspendensammlungen) & Neo-Bundesrat-„Verfilzungsanalyse“ (10.12.2018)

von Kevin Brutschin

NEUER BUNDESRAT: MEHRHEIT MIT VERBINDUNG ZU „CORRIS-NGOs“!

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Mit Abstand verfilztestes Bundesratsmitglied: „SKS-Simonetta Sommaruga“

 

Neue Erkenntnis: Auch Beiträge bei KLEINEN Medien können GROSSE Wirkung haben. So hat mein Artikel bei der sozialistischen Zeitung „Vorwärts“ vom 15.11.2018 offenbar für zahlreiche Telefonanrufe beim K-Tipp gesorgt, der dadurch quasi „gezwungen“ war, zu den skandalösen NGO-Spendensammlungen kommerzieller Werbefirmen auch einen Beitrag zu schalten (allerdings werden im Artikel wie gewohnt die von den NGOs herausgegebenen Verkaufszahlen nicht hinterfragt, obwohl diese veraltet sind – denn der Truc ist, dass das Sammelsystem kaum mehr rentiert für die NGOs, da immer weniger Leute mitmachen und auch immer weniger lang Mitglied bleiben – siehe meinen Leserbrief in der Deutschen „Neckar-Chronik“ der Südwest-Presse).

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Ignazio Cassis, Ex-Stiftungsrat Fairmed

Institutionen für Verbrauchende schreiben nämlich leider seit geraumer Zeit nicht mehr gerne über das Thema – ausser es kommt eben EXTREM viel Druck von aussen. Der Grund: Fast alle Konsumierenden-Organisationen und deren Medien sind „links-freundlich“ – mit Ausnahme des Magazins KONSUMER, bei dem ich prompt einen Beitrag zum Thema machen konnte („Eine Sauerei“, 3.5.2017). Das konkrete Problem: Extrem viele linke Politiker und Politikerinnen sind bei Hilfsorganisationen in Vorständen, Stiftungsräten, in Patronats- oder Matronatskomitees oder sonstwie damit verbunden. Das geht bis in den Bundesrat hinauf, respektiv: Ein Bundesratsmitglied muss zwar beim Antritt allfällige Mandate abgeben. Aber selbstverständlich ist immernoch eine gewisse Bindung vorhanden. Am krassesten ist das bei der bisherigen JUSTIZ-Ministerin Simonetta Sommaruga der Fall. So unternimmt die Justiz seit Jahren nichts gegen die Sammlungen, obwohl es sich dabei um eine Straftat handelt (NDR-Beitrag vom 21.8.2012). 

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Karin Keller-Sutter, Ex-Matronat bei Plan International

Naja, Sommaruga war ja selbst Präsidentin von Swissaid sowie vor allem auch Geschäftsführerin & Präsidentin der SKS, bzw. der „Stiftung für Konsumentenschutz“ (hier kommt natürlich auch der bereits erwähnte „Links-Drall“ bei Konsumierenden-Organisationen zum Vorschein). Beide sind bei der Sammelfirma Corris. Da muss ich doch gleich auch noch meinen Senf zum neuen Bundesrat hinsichtlich der „Wohltätigkeits-Räuberei“ dazugeben: Es schwärmen ja alle, dass nun die Frauen wieder ganz passabel vertreten sind in der Landesregierung. Äh, aber bitte nicht vergessen: AUCH Corris, Wesser & Co. können aufatmen. Dass politische Massnahmen gegen sie unternommen werden, ist so gut wie unmöglich (ausser es kommt wie erwähnt RICHTIG Druck von aussen, wie jetzt gerade coolerweise eben vom „abweichlerischen“ K-Tipp). Denn neben Sommaruga und Ignazio Cassis; Ex-Stiftungsrat „Fairmed“ (=Corris-Kunde), kommt nun noch Viola Amherd; Ex-Stiftungsrätin „Swissaid“ (Gruss an Sommaruga) dazu, und mit etwas Abstand auch noch Karin Keller-Sutter, die bis vor nicht allzu Langem noch ein Matronat für Plan International (=Corris-Kunde) übernommen hatte: F-I-L-Z!!!

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Viola Amherd, Ex-Swissaidstiftungsrätin

Und auch noch einen kleinen Kommentar bezüglich der brandaktuellen, neuen Departementsaufteilung: Sommaruga übernimmt ja nun das UVEK, während neu Keller-Sutter fürs Justizdepartement zuständig ist. Änderung in punkto bisheriger „Corris-Praxis“ (alles „tiptop“ erscheinen lassen) also gleich Null. Beim UVEK (Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation) hat ja die „Corris-verseuchte“ SP (Bundesrat Leuenberger sowie SP-Gygi, Siegenthaler & Weibel) schon vor Langem alles vorgegleist bei den bundesnahen Betrieben Post und SBB – siehe „Post“ vom 1.9.2018 – wo bekanntlich die wie gesagt EIGENTLICH widerrechtlichen Spendensammlungen gestattet sind.  Post & SBB erhalten dafür ja auch einen netten „Zustupf“ (Standmiete pro Tag im Zürcher Bahnhof für Corris & Co.: 950 Franken). Und im Justizdepartement wird sich die der SP-angenäherte Keller-Sutter (deshalb ist sie ja AUCH „von Links“ gewählt worden) nicht trauen, wieder ihre harte „rechte“ Hand hervorzuholen, die sie als Justiz- und Sicherheitsdirektorin in der St. Galler Regierung mal gezeigt hat, respektiv gegen den Corris-Stuss vorzugehen (und die Staatsanwaltschaft wird sich in gleicher Weise weiterhin nicht trauen, gegen die Interessen der Justizministerin zu handeln). Zumal Keller-Sutter selbst eine vergangene Verbindung zu einem Hilfswerk (Plan International) nachgewiesen werden kann – und ja auch FDP-Bundesratskollege Cassis von derselben Partei nicht vergessen werden darf (Ex-Fairmed-Stiftungsrat)…

 

EIN SPENDENSAMMLER KOSTET ÜBER 700 FRANKEN PRO TAG (K-TIPP-BEITRAG VOM 27.11.2018)

Mit Standaktionen auf belebten Plätzen und ­Hausbesuchen versuchen Hilfswerke, Spender zu gewinnen. Dafür beauftragen sie externe ­Unternehmen. Wer Geld spendet, ­bezahlt auch diese Privatfirmen.

Musiklehrerin Kora Wuthier aus Goldach SG ärgert sich über einen angeblichen Mitarbeiter von Pro Natura, der vor ihrer Haustür auftauchte.Wuthier schreibt dem K-Tipp: «Der Mann, der bei mir klingelte, war sehr aufdringlich. Ich musste ihn entschieden zurückweisen.» Er zog durch Wuthiers Wohnquartier, um für die Naturschutz­organisation neue Spender zu gewinnen.

Tatsächlich war der Mann aber beim Fundraising­unternehmen Wesser an­gestellt, das sich auf Hausbesuche spezialisiert hat. Pro Natura beauftragt ­diese Firma mit Büros in Stans und Zürich seit sieben ­Jahren. Wesser beschäftigt 500 Teilzeitangestellte, zumeist Studenten. Allein im ­vergangenen Jahr klin­gelten sie nach Angaben von Wesser in den Sommermonaten rund 160 000 Mal für Pro Na­tura an Haustüren und überzeugten 16 000 Leute von einer Mitgliedschaft.

Dafür zahlte Pro Natura der Firma Wesser ungefähr 700 Franken pro Mit­arbeiter und Tag. Wie viel sie Wesser insgesamt ­zahlte, gibt Pro Natura nicht bekannt. Zum ganzen Artikel auf der K-Tipp-Website…

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